Faustball

Feldsaison 2016

Karen Kläner bei Lehrgang der Frauennationalmannschaft

Die Frauennationalmannschaft hat in diesem Jahr ein großes Ziel vor Augen: Die Weltmeisterschaften im Oktober 2016 in Brasilien. Zum Auftakt ins WM-Jahr startete Nationaltrainerin Silke Eber mit einem 21-köpfigen Kader in den ersten Lehrgang Ende April in Ahlhorn. Mit dabei auch Brettorfs Zuspielerin Karen Kläner. Für die U18-Weltmeisterin von 2014 war es nach dem letzten Jahr bereits der zweite Lehrgang mit dem Weltmeisterteam von Dresden. Bei äußerst widrigen Bedingungen, bei Schnee wurde die letzte Einheit früher beendet, zeigten die potentiellen WM-Spielerinnen auch zu Beginn der Feldsaison schon ansprechende Leistungen.

Start in die Feldsaison 2016
Wie heißt es noch in einem Volkslied von Hermann Adam von Kamp? "Alles neu macht der Mai" – das gilt auch beim TV Brettorf im Frühjahr 2016. Nicht nur, dass es vom Hallenboden wieder auf das volle Grün geht, auch ansonsten gibt es einige Veränderungen in den Brettorfer Faustballteams und kommt ungewohnt neu daher.

Mit der Bronzemedaille der 1. Herren in Hamm feierte Ralf Kreye nach insgesamt elf Jahren als Coach seinen Abschied und reicht nun den Trainer-Staffelstab weiter. Ab sofort wird Weltmeister Christian Kläner das Bundesligateam als Spielertrainer übernehmen. Ein Mal gab es diese Konstellation in der Brettorfer Vereinsgeschichte schon – in der Feldsaison 1999 teilten sich Jörg Behm und Christian Wirth diese Aufgabe, der Ausgang dieses Experiments sollte dabei aber nicht zur Wiederholung anregen – Abstieg als Tabellenschlusslicht... ein gewisser Ralf Kreye übernahm damals. Der neue TVB-Coach bekommt es gleich zu Beginn seiner Doppelfunktion mit einigen personellen Engpässen zu tun. Mit Tobi und Timo Kläner werden in dieser Feldsaison zwei Stammspieler der letzten Jahre fehlen. Andere werden dafür in die Bresche springen und sich beweisen müssen – die Chance für Spieler der zweiten Mannschaft und für den Nachwuchs. In dieser Konstellation hat sicher der Klassenerhalt die oberste Priorität, die DM-Plätze werden wohl andere unter sich ausmachen.

Die 1. Damen kehrt nach elf Jahren Abstinenz ins Feldfaustball-Oberhaus zurück. Die aktuelle Mannschaft stand beim damaligen Abstieg noch ganz am Anfang ihrer Karriere und trainierte zum Großteil in der E- und F-Jugend. Nach zwischenzeitlichem Verschwinden in der Versenkung Bezirksoberliga kämpfte sich unser Frauenteam langsam aber sicher zurück in die deutsche Faustballspitze. Jetzt wollen die Rückkehrerinnen, bei denen Rieke Buck in ihre erste Saison als alleinige Trainerin beim TVB geht, mit einem ganz jungen Team die Liga aufmischen. Auch die 2. Herren feierte zum Abschluss der vergangenen Feldsaison einen Aufstieg – in die zweithöchste Spielklasse. Damit ist Brettorf sowohl auf dem Feld, als auch in der Halle mit zwei Teams in der ersten und einem in der zweiten Faustball-Bundesliga vertreten – das hat es in 113 Jahren noch nie gegeben!
Somit gibt es in diesem Sommer insgesamt 13 Mal Bundesligafaustball auf der Sportanlage am Bareler Weg, dazu kommen unzählige weitere Spieltage der Jugend und Senioren. Seid dabei, unterstützt unsere Teams und lasst den Monat Mai zu einem perfekten Startschuss in die anstehende Saison werden.

 

 

Hallensaison 2015/16

 

Rückblick auf die Hallensaison 2016

Gold für den TVB: Die männliche U14 sicherte sich den Deutschen Meistertitel in Güstrow
Eine wechselhafte Saison durchlebten die TVB-Teams im Winter 2015/2016.
Am erfolgreichsten waren die jüngsten Teilnehmer – die männliche U14 bei ihrer Meisterschaft in Güstrow. Im Halbfinale gegen den TV Vaihingen/Enz gerieten die Brettorfer zwar in Satzrückstand, kämpften sich aber in einem nervenzerfetzenden zweiten Satz zurück und schafften den Finaleinzug (8:11, 15:13, 11:5). Im Endspiel erlebte Gegner Güstrow dann im ersten Satz eine Faustball-Lehrstunde. Mit 11:0 ging der TVB in Satzführung, ob es das in der Brettorfer DM-Geschichte schon einmal gegeben hat? Nach zwischenzeitlichem Ausgleich (9:11) verwertet Hauptangreifer Lorenz Neu den zweiten Matchball (11:7), Brettorf jubelt über den ersten U14-Hallentitel seit 26 Jahren. 1990 gewann der TVB zuletzt in Weil der Stadt, im Meisterkader standen unter anderem spätere Bundesligaspieler wie Kai Nordbrock, Sven Freese oder Vize-Weltmeister Lutz Meyer. Vielleicht steht dem ein oder anderen aus diesem Kader auch eine solche Karriere bevor...es bleibt mit Spannung abzuwarten, wie sich das Team weiterentwickelt...
Ebenfalls mit einer Medaille um den Hals kehrte die männliche U16 von ihren Titel-kämpfen zurück. Als großer Favorit und mit dem Traum Deutscher Meister ins Rennen gegangen, legte die Mannschaft im Halbfinale gegen den ewigen WidersacherTV Vaihingen/Enz vor rund 100 Brettorfer Fans in der Ahlhorner Sporthalle eine bittere Bauchlandung hin (9:11, 11:2, 9:11). Mit einem ungefährdeten 2:0 gewann

der TVB Bronze – so richtig freuen konnte sich die Mannschaft über die insgesamt 100. Medaille der Brettorfer Vereinsgeschichte, nach der Enttäuschung zuvor, trotzdem nicht. Das lag vielleicht auch am Ausscheiden eine Woche zuvor. Hier spielte die fast identische Mannschaft bei den U18-Titelkämpfen mit dem ausgegebenen Ziel einer Medaille. Landkreis-Rivale Ahlhorn fügte dem TVB aber eine völlig unnötige Niederlage im Quali-Spiel zu, Brettorf wurde am Ende Fünfter.

Der weibliche Jugendbereich schaffte es dagegen bei drei Anläufen nur ein Mal zu einer DM. Nur eine weibliche Mannschaft bei einer DM gab es zuletzt in der Hallensaison 2013. Die extrem junge Mannschaft, auf dem Feld in dieser Besetzung noch bei der U12 gestartet, kämpfte aufopferungsvoll, wurde aber unglücklich nur vierter der Vorrunde. Am Sonntag gelangen dem Team von Silvia Düßmann und Sabrina Rohling dann zwei Siege – Platz sieben. Bereits bei den Norddeutschen-Meisterschaften endete die Hallensaison für die weibliche U16 und U18. Während die A-Jugend sehr unglücklich gegen den späteren Deutschen Meister Leverkusen ausschied, hatte die U16 mit Verletzungen und einem Grippevirus zu kämpfen.

Dafür sprang eine ganz andere Mannschaft in die Bresche und entführte die Silbermedaille aus Stuttgart. Zum ersten Mal nahm ein Brettorfer M55-Team an einer Deutschen Meisterschaft teil, zog los und lehrte den Gegnern das Fürchten. Nach einer durchwachsenen Vorrunde mit Platz drei drehten die Brettorfer "Oldies" auf und schlugen die favorisierten Vereine Elsenfeld und Schluttenbach in Viertel- und Halbfinale. Erst im Endspiel stoppte Bayer Leverkusen die Brettorfer Siegesserie. Die Enttäuschung war, wenn überhaupt, nur von kurzer Dauer, denn dass Brettorf mit einer Medaille zurückkehren würden damit hatte im Vorfeld sicher niemand gerechnet, nicht einmal die Truppe selbst. Eine andere Erwartungshaltung gab es dagegen bei der 1. Herren, die eingeplante DM-Teilnahme wurde hinter dem VfK Berlin auf Platz zwei erreicht. Gegen den Ahlhorner SV bot die Mannschaft gleich zwei Mal einen 9-Satzkrimi, doch die recht deutlichen Niederlagen gegen den VfK drückten bei den Fans vor der DM in Hamm etwas auf die Euphoriebremse. Dabei versprach kaum ein anderer Austragungsort eine erfolgreiche Brettorfer DM. Zwei Mal fanden in der westfälischen Stadt zuvor Deutsche Hallenmeisterschaften mit Brettorfer Beteiligung statt, zwei Mal gewann der TVB Silber. Dazu reichte es in diesem Jahr nicht ganz, die Reise nach Hamm lohnte sich aber dennoch. Erst führte Brettorf den Serienmeister TSV Pfungstadt an den Rand einer Niederlage und gewann dann am Sonntag Bronze – ein perfekter Abschied für Kreye-Deutschland.
Die zweite Mannschaft legte eine beeindruckende Saison in Liga zwei hin. Mit nur drei Niederlagen stand die Reserve auf dem zweiten Platz der Zweitligatabelle, berechtigt an den Aufstiegsspielen teilzunehmen, wäre da nicht noch die eigene Erste in der höchsten Spielklasse. So tritt der TVB II auch im kommenden Jahr in der 2. Bundesliga Nord an. Ähnlich erfolgreich lief es bei den Bundesliga-Damen. Wie bereits auf dem Feld gelang den Frauen der Aufstieg. Auch zwischenzeitliche Unruhen neben dem Platz konnten den sportlichen Erfolg nichtgefährden, als Erster der Aufstiegsspiele kehrte die Mannschaft von Trainerin Rieke Buck, nach nur einem Jahr Abstinenz, zurück in die erste Liga.

 

Brettorfs Männer 55 feiern die Deutsche Vizemeisterschaft
Die Altersklasse der Männer 55 ist noch Neuland für den TV Brettorf - aber schon mit einer Medaille verziert: Bei der ersten DM-Teilnahme in dieser Altersklasse wurden die Brettorfer am 2. und 3. April in Stuttgart-Stammheim auf Anhieb Deutscher Vizemeister. Im letzten Spiel des Turniers mussten sie die Überlegenheit des Titelverteidigers Bayer Leverkusen anerkennen, in den vorherigen sechs Partien allerdings hatten die TVB-Oldies die Konkurrenz ganz schön aufgemischt. Zum Team gehören (Bild, hinten von links) Uwe Kläner, Hergen Schelling, Siegfried Koss, Jürgen Ammermann sowie (vorne von links) Carsten Schütte, Hans-Hermann Schütte und Wilfried Poppen.  
Mit einem Unentschieden im Kreis-Derby gegen Nordmeister Wardenburger TV (11:9, 8:11) fassten die Männer 55 aus Brettorf sogleich Tritt unter den besten zehn Mannschaften ihrer Altersklasse. Aus demselben gerieten sie aber schon im zweiten Spiel gegen TV Schluttenbach. Der Deutsche Meister in der Halle 2014 sowie im Feld 2014 und 2015 zeigte den DM-Neulingen beim klaren 2:0 (11:7, 11:6), dass auch bei den Männern 55 die Trauben hoch hängen. Aber zu diesem Zeitpunkt wusste ja noch niemand, dass dies der mit Abstand schwächste Auftritt der Brettorfer bei dieser DM gewesen sein sollte. In den weiteren Vorrunden-Partien gegen ESV Rosenheim (11:8, 11:5) und DM-Gastgeber TV Stammheim (11:5, 11:6) sicherten sie sich immerhin den Einzug in die Endrunde der besten sechs Mannschaften.
Aber als Gruppendritter musste Brettorf am Sonntag gegen den Zweiten der Parallelgruppwe ran - und der TV Elsenfeld hatte zuvor einen starken Eindruck hinterlassen. Die Mainfranken, die 2015 bei den Weltspielen der Senioren in Chile "Vizeweltmeister" geworden waren, strotzten vor Selbstvertrauen. Das wurde nach dem ersten Satz aber schon weniger, denn die Brettorfer gewannen 11:7. Die starke Leistung konnten der gut aufgelegte Schlagmann Uwe Kläner und die ziemlich fehlerlos spielende Defensivreihe mit Carsten Schütte, Wilfried Poppen und Hergen Schelling sowie Hans-Hermann Schütte auf der Vorne-Rechts Position aber nicht halten: Elsenfeld kam besser ins Spiel, lag bald 9:4 und sogar 10:7 vorne. Als dann auch noch ein schlecht vorgespielter Ball über die Leine sprang, ohne dass Uwe Kläner ihn noch berühren konnte, schien der zweite Satz schon verloren. Mit einem lauten "Dankeschön" quittierten die Brettorfer darum, dass der Elsenfelder Angreifer ihn noch einmal zurückschlug. Seine Hoffnung auf einen sehenswerten Preller war aber trügerisch: Carsten Schütte konnte locker abwehren, Hergen Schelling sauber vorspielen und Uwe Kläner verwandelte zum 9:10. Das brachte den Gegner völlig aus dem Konzept, ihm gelang nichts mehr und zur eigenen Verblüffung gewannen die Brettorfer den schon fast aufgegebenen Satz noch mit 12:10 - Halbfinale.
Schon damit hatten die TVB-Senioren mehr erreicht, als sie geträumt hatten. Aber es ging noch weiter. In der Vorschlussrunde trafen sie wieder auf "ihren" Gruppensieger TV Schluttenbach - und der war sich nach dem klaren Vorrundenerfolg wohl ziemlich sicher. Aber diesmal trafen die Badener auf ganz andere Brettorfer. Erneut konzentriert in der Annahme und immer besser im Angriff gewannen sie den ersten Satz in einem kampfbetonten Duell mit 12:10. Den sichtlich verblüfften Schluttenbachern gelang danach immer weniger, während TVB-Angreifer Uwe Kläner richtig aufdrehte und - von Wilfried Poppen mit guten Vorlagen bedient - mit fast jedem Rückschlag punktete. Und auch Carsten Schütte als ungelerntem Zweitangreifer gelangen wichtige Punkte. Der zweite Satz war schnell vorüber (11:6) - und die Brettorfer konnten kaum fassen, dass sie nun im Endspiel standen.
Dort wartete mit Bayer Leverkusen der Titelverteidiger - und der erwies sich schnell als zu stark. Mit Frank Schmidt verfügte Bayer zweifellos über den schlagkräftigsten Angreifer des Turniers - und der stellte die TVB-Abwehr vor unlösbare Probleme. Uwe Kläner konnte nicht gegenhalten - und das Finale war mit 6:11, 7:11 aus Brettorfer Sicht eine ziemlich klare Angelegenheit.
Machte aber nichts: Den Vize-Titel betrachteten die TVB-Oldies, bei denen auch noch Jürgen Ammermann zum Finaleinsatz kam, wie einen Titelgewinn.

Schöner Jahresabschluss mit Mini-Mixed Turnier und Glühweinabend
Mit zwei Veranstaltungen am 29. Dezember hat der TV Brettorf das Jahr 2015 sportlich und gemütlich ausklingen lassen. Während die jüngsten Faustballtalente noch einmal die Turnschuhe anzogen, ließen die Erwachsenen in gemeinsamer Runde das Jahr 2015 noch einmal Revue passieren. Bei Glühwein, Bratwurst und Pommes konnten die ganz kleinen Vereinsmitglieder auch eine "Schlittenfahrt" über das Vereinsgelände genießen. „Mit dem neuen Angebot möchten wir auch einen Beitrag für den Zusammenhalt im Dorf leisten“, berichtete TVB-Vorsitzender Helmut Koletzek in der Nordwest-Zeitung. Der gemischte Chor Ton-Art lieferte den musikalischen Teil des Abends. Während im Freien geplaudert wurde entbrannte unter dem Hallendach der Kampf um den Mini-Mixed Sieger 2015, der letzte Titel im Brettorfer Faustballjahr. Insgesamt 40 Faustballtalente traten in gemischten Teams in zwei Altersklassen (U8-U10 & (U12-U14) an. Bei den Minis setzten sich die "Giraffen" mit Ronja Düßmann, Lewin Mathieu, Jesko Eiken und Ole Behm (Bild) knapp gegen die "Nilpferde" durch (8:7). In der C-, und D-Jugend gewann der "TV Schweinfurt-Oberndorf" (Annick Schröder, Lucas Uken und Luca Borchers) im Südschlager gegen den "TSV Pfungstadt" ebenfalls 8:7.

Derbysieger, Derbysieger: TV Brettorf ringt Ahlhorn mit 5:4 nieder

Das war ein Super-Derby, es ging über die volle Distanz  - und es hatte den richtigen Sieger: Mit 5:4 hat der TV Brettorf am Freitagabend, 18. Dezember, den Ahlhorner SV regelrecht niederungen. Die Satzfolge: 11:8, 5:11, 6:11, 6:11, 11:7, 11:6, 12:10, 14:15, 11:6. Mehr als 400 Zuschauer in der proppevollen Brettorfer Halle sahen ein mitreißendes, hin und her wogendes Spiel mit teils langen, spektakulären

Ballwechseln.

Den Ahlhornern wurde die hohe Fehlerquote zum Verhängnis - auf Brettorfer Seite erwischten alle Spieler einen Sahnetag. Kurz vor dem Ende fürchteten die TVB-Fans dennoch einen Einbruch, nachdem ihre Mannschaft im achten Satz eine 5:0- und eine 10:7-Führung sowie fünf Matchbälle nicht nutzen konnte und Ahlhorn sich mit 15:14 die Siegchance offenhielt. Doch dann zog Brettorf wieder auf 5:0 davon und triumphierte schließlich im letzten Satz klar und verdient.

 


Großer Bahnhof für Weltmeister Kläner


Großer Andrang herrschte am Sonnabendabend auf dem Brettorf Bahnhof. Um 19.50 Uhr fuhr die Nordwestbahn ein – mitten in ein Fahnenmeer aus schwarz-rot-goldenen und schwarz-weißen Flaggen. Sowohl die Lokführerin als auch die Bahngäste machten beim Andrang von rund 120 jubelnden Brettorfern und einem Feuerwerk auf dem Bahnhofsvorplatz große Augen. Sie wussten schließlich nicht, wen sie da auf dem Weg von Bremen nach Brettorf an Bord hatten: Christian Kläner, Brettorfs erfolgreichster Faustballer und frischgebackener Weltmeister in Argentinien, kehrte nach drei Wochen Südamerika in seine Heimat zurück. Und wie es sich für dieses Dorf gehört, wurde der Weltmeister mit einem großen Bahnhof empfangen.

Mit der Goldmedaille um den Hals stieg Kläner aus und fand sich direkt in einer dicht gedrängten Menge wieder. Jeder wollte dem Kapitän der Nationalmannschaft persönlich die Hand geben und ihm zum Erfolg gratulieren. Überglücklich nahmen ihn auch seine Eltern Frauke und Gerd endlich wieder in die Arme und freuten sich, dass ihr Weltmeister-Sohn zurück war. Auch Dötlingens Bürgermeister Ralf Spille war stolz, den erfolgreichen Sportler zurück in der Gemeinde zu begrüßen. Vereinsvorsitzender Helmut Koletzek ließ es sich nicht nehmen, einige Worte an Christian zu richten. „Was dir da am vergangenen Wochenende gelungen ist, haben nicht einmal Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus oder Philipp Lahm geschafft – Doppelweltmeister ist wirklich grandios“, erinnerte er auch an den WM-Triumph in Österreich 2011. Elf Jahre lang war Christian Kläner im Trikot mit dem Bundesadler aufgelaufen, am Sonnabend endete nach 75 Spielen seine Karriere im Nationalteam. „Mit einem Weltmeistertitel aufzuhören, dass schafft nicht jeder“, zollte Koletzek seinen Respekt, erinnerte ihn aber an die Aufgaben beim TVB. „Nächste Woche ist wieder Bundesligaalltag, da wollen wir dich in der Halle wieder für Brettorf gewinnen sehen.“ Kläner zeigte sich beeindruckt vom großen Empfang. „Es ist nicht selbstverständlich, dass so viele Leute hier sind, um mir zu gratulieren. Ich habe von den anderen Nationalspielern gehört, wie sie zu Hause in Empfang genommen wurden. Das waren vielleicht fünf Leute“, berichtete er. „Was ihr hier in Brettorf geboten habt ist wieder einmal phänomenal. Eine tolle Gemeinde, ein toller Verein mit tollen Menschen.“

Gold zum Abschied: Christian Kläner wird in Argentinien Weltmeister
Am Ende einer tollen Weltmeisterschaft waren Freude und Wehmut ganz eng beieinander. Die deutsche Faustball-Nationalmannschaft hatte im WM-Finale von Villa General Belgrano vor 1800 Zuschauern gerade ihren ersten Matchball zum glatten 4:0-Erfolg gegen die Schweiz verwandelt (11:5, 11:2, 11:4, 11:8), da fielen die Spieler jubelnd übereinander her, tanzten, hüpften und sangen. Anschließend stand Kapitän Christian Kläner zum Interview bei Alwin Oberkersch. Nach dem WM-Triumph in Österreich vor vier Jahren hatte der Abwehrspieler des TV Brettorf die deutschen Faustballer als Kapitän zum WM-Titel geführt. Sein 75. Länderspiel in Argentinien war nun aber auch sein letztes. „Ich bin froh, dass ich in der besten Mannschaft der Welt spielen durfte. So was wie hier habe ich in meiner langen Karriere noch nie erlebt – einfach überragend“, sagte Kläner, der insgesamt elf Jahre für Deutschland gespielt hatte, nun aber genauso wie Michael Marx (TV Vaihingen-Enz) seine Karriere im Nationalteam beendete.

Dass Deutschland als Titelverteidiger und Rekordweltmeister auch in diesem Jahr wieder zu den Topfavoriten zählen würde, stand im Vorfeld außer Frage. Mit einer solchen Dominanz wiederum – die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Neuenfeld blieb im gesamten Turnierverlauf ohne einen Satzverlust – hatte allerdings auch niemand gerechnet.
Bereits in der Vorrunde deutete die Mannschaft um Top-Angreifer Patrick Thomas an, dass sie ein gewichtiges Wörtchen um den Titel mitspielen würden. Neben den erwartet klaren Siegen gegen die USA und Namibia waren auch die Schweiz und WM-Gastgeber chancenlos. In der Double-Elimination rollte der Deutsche Express dann über die Squadra Azzurra hinweg (11:4, 11:1, 11:3) - direkt ins Viertelfinale. Hier wartete Geheimfavorit Brasilien, doch auch die Südamerikaner konnten Deutschland nicht vom Titelkurs abbringen. Die Zuschauer in Villa General Belgrano sahen nur im zweiten Satz zwei ebenbürtige Teams (11:3, 11:9, 11:4).
Für Kapitän Kläner war unter anderem die intensive Vorbereitung ein Grund für die deutsche Überlegenheit: „Ich glaube nicht, dass die Konkurrenz schwächer war als die Jahre zuvor. Wir waren einfach richtig gut drauf. Der gesamte Kader war vermutlich so gut vorbereitet wie noch nie zuvor“, erklärte der 32-Jährige. „Unser großes Plus war mit Sicherheit auch die individuelle Stärke jedes einzelnen. Alle Positionen waren doppelt und ebenbürtig besetzt, so dass wir hin und wieder komplett tauschen konnten“, so der Kapitän.
Diese Dominanz bekamen die Gegner auf dem Spielfeld zu spüren: Selbst Österreich, vor vier Jahren noch hartnäckiger Gegner beim 4:2-Endspieltriumph, war diesmal im Halbfinale ohne jede Chance – mit 3:0 (11:9, 11:4, 11:3) stürmte Deutschland ins Endspiel. Dort wartete wie schon im Vorrundenspiel die Schweiz als Gegner. Doch auch die Eidgenossen waren gegen Kläner und Co. machtlos. „Das war eine unfassbare Leistung von meinen Jungs“, schwärmte Neuenfeld. Nur einmal kurz im vierten Satz wackelte das deutsche Teams angesichts eines 2:5-Rückstands, meisterte aber auch diese Situation. „Die Mischung hat diese Mannschaft ausgemacht – jeder hat für den anderen gearbeitet“ erklärte der Trainer.
Für seinen nun scheidenden Kapitän Kläner hätte es keinen schöneren Abschied geben können: „Ich bin froh, dass ich auf dem Gipfel aufhören kann“, resümierte der Brettorfer. In den vergangenen fünf, sechs Jahren sei es in einem „perfekten Team“ immer bergauf gefangen. Nach einem EM-Titel 2014 und dem World-Games-Sieg 2013 war nun der zweite WM-Titel die Krönung. Dieser wird nun noch bei einem fünftägigen Urlaub in Rio de Janeiro an der Copacabana gefeiert.
Die Weltmeisterschaften fanden vom 14. bis 21. November in der Provinz Córdoba (Argentinien) statt. Insgesamt nahmen an der WM 14 Nationen von sechs Kontinenten teil - so viele wie noch nie zuvor. Neben Gastgeber Argentinien, Brasilien, Österreich, der Schweiz, Italien, Namibia, Tschechien, Chile, der USA, nahmen mit Australien, Kolumbien, Pakistan und Südafrika auch vier Länder teil, die zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft der Männer dabei waren. Zudem wurde auf dem IFA-Kongress entschieden, wo die kommende WM im Jahr 2019 stattfindet. Es setzte sich die Bewerbung der Stadt Winterthur (Schweiz) gegen Birmingham (USA) durch.
Textinhalte: Michael Hiller, NWZ    Bilder: DFBL/Schönwandt


Christian Kläner will WM-Titel in Argentinien verteidigen


Das Nordlicht im Team ist Kapitän Christian Kläner (31). Der Abwehrspieler kommt aus dem wohl faustballverrücktesten Dorf Deutschlands: „Ich bin in Brettorf aufgewachsen. Fast jedes Kind und jeder Jugendliche spielt dort Faustball. Als Kleinkind brauchte ich nur durch unseren Garten zu gehen und schon war ich auf dem Sportplatz. Darüber hinaus spielte bereits mein Vater beim TV Brettorf in der Bundesliga. Im Prinzip wurde mir der Faustballsport bereits in die Wiege gelegt.“

Das Besondere an der Insider-Sportart ist für den Brettorfer die Komplexität: „Das Spiel verlangt den Spielern vieles ab und erfordert die unterschiedlichsten Fähigkeiten, wie z. B. Schnelligkeit, Kraft, Reaktionsvermögen, Koordination und Spielverständnis. Zum anderen ist speziell die Kultur unter den Faustballern zu nennen. Weltweit hat sich aufgrund der gemeinsamen Verbundenheit zum Faustball eine große Faustballfamilie entwickelt.“

Das große Faustball-Familientreffen steigt nun im November in Argentinien. Hier soll für Christian Kläner und das deutsche Team wieder WM-Gold her: „In Argentinien wollen wir den WM-Titel gewinnen“, sagt der Routinier und erklärt die Stärke seiner Mannschaft: „Das große Plus der Vergangenheit war und ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Wir sind über die letzten Jahre zu einem richtigen Team zusammengewachsen. Ganz egal ob Spieler oder Trainer – uns verbindet das große Ziel, an dem wir alle akribisch arbeiten.“

Wie Weltmeister geht, weiß er noch ganz genau: „An das WM-Endspiel 2011 in Pasching denke ich noch oft zurück, als wir vor einer unglaublichen Kulisse den Titel gewonnen haben. Ein Traum ist damals in Erfüllung gegangen.“

Auf dem Weg zur Titelverteidigung könnten einige Stolpersteine liegen. Einen härtesten Konkurrenten sieht Christian Kläner jedoch (noch) nicht: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch etwas schwer, den größten Konkurrenten, bzw. den Top-Favoriten auszumachen. Ich bin gespannt, wie schnell sich jede Mannschaft auf die örtlichen Gegebenheiten einstellen kann. Nach der Vorrunde wissen wir etwas mehr.“


Alle Mannschaften - alle Spiele

Schneverdingen gewinnt Frauen-Hallenturnier

Mit den Brettorfer Hallenturnieren starten die Faustballerinnen und Faustballer alle Jahre wieder in die heiße Phase der Saisonvorbereitung für die Hallensaison. Die Damen haben ihren Wettbewerb bereits hinter sich: Am Sonntag, 18. Oktober, spielten 18 Mannschaften, darunter zahlreiche Erst- und Zweitligisten, in den Sporthallen Brettorf und Neerstedt um den Turniersieg. Diesen sicherte sich am Abend Jahn Schneverdingen durch einen 2:0-Finalsieg über den Ahlhorner SV. Dritter wurde MTSV Selsingen vor SV Moslesfehn II.
Für die beiden Teams des TV Brettorf lief es nicht so gut: Die 1. Damenmannschaft verlor in der Vorrunde klar gegen MTSV Selsingen (7:20) und knapp gegen Moslesfehn II (12:13) - da reichte auch der deutliche Sieg gegen USC Bochum (19:8) nicht zum Weiterkommen. Brettorf II hatte gegen die höherklassige Konkurrenz keine Chance: Gegen Wardenburger TV (7:20) und Moslesfehn I (6:19) verlor das Team hoch, gegen Ahlhorn II (14:16) und TSV Essel (11:14) fielen die Niederlagen etwas erträglicher aus - trotzdem blieb in der Gruppe A nur der letzte Platz.
Das Turnier der Männer findet am kommenden Sonnabend, 24. Oktober, in den Hallen Brettorf und Neerstedt statt.


Feldsaison 2015

Rückblick auf eine erfolgreiche Saison

 

Das war mal wieder ein richtig guter Sommer für den Brettorfer Faustballsport – statistisch gesehen war es sogar die beste Feldsaison der Vereinsgeschichte: Sechs DM-Teilnahmen (wie schon in den beiden vorherigen Spielzeiten), dabei zwei Meistertitel gewonnen (das gab es im Jugendbereich zuletzt vor 25 Jahren), dazu noch die Aufstiege der 1. Damen in die Bundesliga und der 2. Herren in die 2. Liga. So viele Erfolge in nur einer Saison hat der TVB nie zuvor eingefahren. Und mit insgesamt dreimal DM-Gold binnen eines Jahres war 2015 auch noch das titelträchtigste Jahr seit 1988 für den Verein.
Da lässt es sich verschmerzen, dass das Brettorfer Faustball-Flaggschiff wieder am DM-Podest vorbei gesegelt ist: Die 1. Herrenmannschaft musste bei den Deutschen Meisterschaften in Hirschfelde schon gleich im ersten Spiel die Segel streichen. Gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf, dem sie ein halbes Jahr zuvor bei der Hallen-DM in Oldenburg noch die Bronzemedaille abgerungen hatten, waren die Brettorfer Männer diesmal chancenlos und erlitten mit 0:3 Schiffbruch. Wieder nur DM-Platz fünf – zum vierten Mal hintereinander bei einer Feld-DM. Aber schon der Verlauf der Punktrunde in der Bundesliga Nord hatte wenig Anlass zu übergroßen Erwartungen geboten. Nur mit Mühe gelang die DM-Qualifikation und statt auf Augenhöhe mit den Top-Teams aus Berlin und Ahlhorn um die DM-Tickets zu kämpfen, musste das Kreye-Team mühevoll den TV Voerde abschütteln, um das Ziel Hirschfelde zu erreichen. Gleich zwei Derby-Niederlagen gegen Ahlhorn in einer Saison mussten TVB-Fans bislang auch nicht allzu oft erleben. Die 1. Herrenmannschaft, das war erkennbar, hat sich in diesem Jahr nicht weiterentwickeln können. Folgerichtig erscheint daher auch die am Saisonende ausgesprochene Ankündigung von Ralf Kreye, nach dieser Hallensaison als Trainer aufzuhören.
Andererseits ist der DM-Dämpfer kein Grund zum Wehklagen. Immerhin waren die Brettorfer Männer jetzt seit 2011 neunmal in Folge bei einer Deutschen Meisterschaft vertreten, genauso oft wie in der bisher erfolgreichsten Phase zwischen 2002 und 2006. Und die Perspektiven sind weiter gut. Mit Malte Hollmann hat ein Spieler aus der Jugend bereits den Sprung in die 1. Herrenmannschaft überzeugend bewältigt – und beim Gewinn der U-21-Europameisterschaft mit dem deutschen Junioren-Nationalteam auch persönlich in dieser Saison einen großen Erfolg gefeiert. Und er wird nicht der einzige Nachwuchsspieler bleiben, dem dies über kurz oder lang gelingt.
Denn die gute Jugendarbeit im Brettorfer Faustball trägt weiter Früchte. Zwar konnte die männliche Jugend U18 sich diesmal nicht für die DM qualifizieren, aber eine Spielergeneration darunter wächst wieder ein ganz starker Jahrgang heran: Mit dem DM-Titel Ende September in Großenaspe hat die männliche Jugend U16 ihre Erfolgsgeschichte fortgeschrieben, die nach dem Titelgewinn in der U14-Klasse zwei Jahre zuvor und zuletzt zwei U16-Vizemeisterschaften in Feld und Halle einen ungebrochenen Trend nach oben zeigt. Souverän marschierte das Team um die Doppelspitze Hauke Rykena/Vincent Neu durch das DM-Turnier und ließ im Finale dem TV Vaihingen/Enz keine Chance.

Die Spielstärke des Teams wird auch vom Verband erkannt: Mit Hauke Rykena und Zuspieler Hauke Spille schafften es gleich zwei Spieler beim Bundeslehrgang in die U15-Nationalauswahl, Abwehrspieler Tom Hartung wurde von den Bundestrainern für das U14-Team nominiert.
Apropos U14: Auch in dieser Altersklasse mischt der TV Brettorf ganz vorne mit, was bei der Feld-DM in Kellinghusen mit dem Gewinn der Bronzemedaille unter Beweis gestellt wurde. Im Spiel um Platz drei setzten sich die TVB-Jungen mit 2:1 gegen den Ahlhorner SV durch.
Aber auch die weibliche Jugend lässt für die nächsten Jahre noch einiges erwarten. Während die U18-Mädchen nach dem altersbedingten Ausscheiden der meisten Leistungsträgerinnen kleinere Brötchen backen müssen, deutet sich eine Etage tiefer schon wieder eine Erfolgsgeschichte an: Obwohl altersmäßig gegenüber der Konkurrenz noch hinterher, schaffte es die weibliche Jugend U16 – in der vorigen Hallensaison noch Deutscher Meister bei den U14-Mädchen – bei der Feld-DM in Großenaspe bis ins Halbfinale. Mit etwas mehr Glück wäre sogar das Endspiel drin gewesen: Zwei Matchbälle vergaben die Brettorferinnen gegen Bayer Leverkusen, danach war im Spiel um Bronze gegen Jahn Schneverdingen leider die Luft raus. Aber diese Mannschaft hat noch Zeit, in der U16-Klasse, Titel zu gewinnen.
Das gilt erst recht für die jüngsten DM-Titelträgerinnen des Vereins: Die weibliche Jugend U12 holte in Delmenhorst-Heidkrug mit einem Finalsieg über SV Düdenbüttel die erste Brettorfer Goldmedaille in dieser Altersklasse, für die erst seit vier Jahren Deutsche Meisterschaften ausgerichtet werden. Die männliche Jugend U12 als sechster Brettorfer DM-Teilnehmer dieser Feldsaison schaffte mit Rang sieben eine ordentliche Platzierung.
Dass die Trainer des TVB in den vergangenen Jahren gerade in der weiblichen Jugend gute Arbeit geleistet haben, beweist auch die Entwicklung der 1. Damenmannschaft. Erstmals seit zehn Jahren ist ihr nun auch auf dem Feld der Aufstieg in die Bundesliga gelungen. Zwar verlief die Punktrunde in der 2. Liga Nord eher durchwachsen und die Brettorferinnen beendeten sie nur auf Platz vier – als Nachrücker bei den Aufstiegsspielen in Düdenbüttel waren sie aber auf den Punkt konzentriert, ließen sich von einer unglücklichen Auftaktniederlage gegen TK Hannover nicht aus der Ruhe bringen und machten mit zwei Siegen gegen SV Düdenbüttel und TSV Bardowick den nicht unbedingt erwarteten Aufstieg perfekt.
Und das war nicht der einzige Aufstieg dieser Saison: Die 2. Herrenmannschaft spielt im nächsten Sommer ebenfalls eine Klasse höher, nämlich in der 2. Liga Nord, in der sie in der Halle schon seit Jahren zuhause ist. Bei den Aufstiegsspielen setzte die TVB-Reserve sich gegen Düdenbüttel und Leichlingen durch. Damit ist der TV Brettorf – neben dem Ahlhorner SV und VfL Kellinghusen – einer von drei Faustball-Vereinen bundesweit, der mit gleich drei Mannschaften in der 1. oder 2. Bundesliga vertreten ist.

Malte Hollmann mit Deutschlands U21 Europameister
Der TV Brettorf hat wieder einen Europameister: Malte Hollmann gewann am 19. Juli mit der deutschen 

U21-Nationalmannschaft den Titel bei der EM im österreichischen Peilstein. In einem dramatischen Finale über fünf Sätze gegen Österreich holten sich die